So war die Brenner GV

Die diesjährige Generalversammlung der Brenner stand ganz im Zeichen von Austausch, Genuss und spannenden Einblicken in die Branche.

 

Auftakt und Beginn der Versammlung

Am Freitag, 20. März, durften wir im Appenzeller Huus über 60 Teilnehmende begrüssen, die unserer Einladung nach Gonten gefolgt sind. Nach einem gemütlichen Begrüssungskaffee startete die eigentliche Generalversammlung. In konzentrierter, zugleich aber auch angenehmer Atmosphäre wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und zentrale Themen der Branche diskutiert.

 

Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr

Im Rahmen der Versammlung präsentierte Verbandspräsident Augustin Mettler den Jahresbericht und blickte auf ein intensives Vereinsjahr zurück. Im Fokus standen unter anderem der Ausbau des Lobbyings sowie der verstärkte Austausch mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Auch der Kontakt zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit wurde weiter intensiviert.

Der Verband zeigte zudem Präsenz an der IGEHO und beteiligte sich an Workshops. Ein wichtiger fachlicher Impuls war der Westschweizer Schulungstag in Changins zum Thema Entalkoholisierung. Der geplante Lehrgang zum Spirituosensommelier konnte hingegen leider nicht durchgeführt werden. Darüber hinaus diente der Verband weiterhin als wichtige Anlaufstelle für Fragen rund um die Produktion, und in den Sektionen fanden zahlreiche Veranstaltungen statt. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Brennerreise ins Südtirol sowie die DistiSuisse.

 

Personelles und Ausblick

Der Präsident dankte dem Sekretariat und dem Vorstand für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit. Vizepräsident Daniel Hecht präsentierte souverän die Finanzen – dies allerdings zum letzten Mal, da er aus dem Vorstand zurücktritt. Der Vorstand bleibt in seiner aktuellen Zusammensetzung bestehen; für Daniel Hecht wird derzeit keine Nachfolge gesucht.

Die Branche bleibt gefordert, doch es werden aktiv Massnahmen ergriffen, um die zukünftige Ausrichtung weiterzuentwickeln.

 

Inspirierendes Referat und Einblicke ins Appenzeller Huus

Im Anschluss sorgte ein spannendes Input-Referat von Elmir Medunjanin für neue Perspektiven und inspirierende Gedanken rund um Genuss und Barkultur. Er gewährte persönliche Einblicke in seinen Werdegang im Appenzeller Huus, berichtete von seinen Anfängen sowie vom ersten Treffen mit Jan Schoch. Besonders eindrücklich schilderte er, wie er seine «Bar der Träume» – das Botanicum – mitgestalten konnte.

Heute zählt das Team vom Appenzeller Huus über 80 Mitarbeitende – gestartet wurde einst mit 28. Die Bar folgt einem klaren Konzept: regionale Produkte und Produzenten stehen im Mittelpunkt, bewusst wird auf Exotik verzichtet. Ergänzt wird dies durch ein eigenes Soundkonzept, ein durchdachtes Feng-Shui-Design sowie ein hauseigenes Labor, in dem neue Kreationen entwickelt werden.

Auch Jan Schoch gab Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Appenzeller Huus, sprach über seine persönliche Motivation sowie seine Vision für den Betrieb.

Beim darauffolgenden gemeinsamen Mittagessen wurde der Austausch unter den Teilnehmenden weiter vertieft.

 

Genussvolle Einblicke in regionale Betriebe

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Erlebnis und Handwerk: Die Teilnehmenden konnten zwischen zwei Führungen wählen – bei der Appenzeller Alpenbitter AG oder der Brauerei Locher AG. Beide Programme boten faszinierende Einblicke hinter die Kulissen traditionsreicher Betriebe. Spannende Geschichten, fundiertes Fachwissen und feine Degustationen rundeten die Besuche ab und machten die Vielfalt der regionalen Genusskultur erlebbar.


Begegnungen, Genuss und Handwerk – die Brenner GV in Bildern


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Informationen

DIE SCHWEIZER BRENNER | Sternenmatt 15 | 6423 Seewen

Augustin Mettler | 041 818 80 40| 079 467 40 05 | [email protected]