Am 4. Westschweizer Brennertag vom 23. Januar 2026 in Changins standen mit Malz und Entalkoholisierung zwei besonders aktuelle Themen im Fokus. Der von über 20 Personen besuchte Anlass hat sich mittlerweile zu einem festen Agendapunkt für die Branche entwickelt und bot den Teilnehmenden spannende, praxisnahe Referate sowie einen regen fachlichen Austausch.
Im ersten Teil drehte sich alles um das Thema Mälzereien. Während es bis vor wenigen Jahren noch keine Mälzereien in der Schweiz gab, sind heute bereits vier Betriebe bekannt, darunter Le Cercle des Paysans et la Malterie Genevoise in Genf sowie die Genossenschaft Malticulture in Courtemelon (JU). Schweizer Malz bleibt zwar ein Nischenprodukt im Gesamtmarkt, gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung. Neben der Belieferung von Bierbrauereien findet Schweizer Malz inzwischen auch vermehrt Verwendung bei Schweizer Brennern.
Der zweite Teil des Schulungstages widmete sich der Entalkoholisierung von Wein und Spirituosen. Trotz bestehender Herausforderungen bieten diese Produkte klare Chancen. Eine Degustation vor Ort zeigte eindrücklich, dass sich die Qualität stark verbessert hat und sich die Entwicklung in eine sehr positive Richtung bewegt. Zudem macht der Markt deutlich, dass die Nachfrage nach entalkoholisierten Produkten weiter wächst.

